Ambulante Leistungen

Ambulante / Flexible Hilfen

Richtet sich an junge Familien mit Säuglingen und Kleinkindern, oft unter Berücksichtigung von Kinderschutzaspekten / Arbeit mit Hochrisikofamilien.

  • Unser Ziel: Wir orientieren uns an der Lebenswelt des jungen Menschen/der Familien und wollen sie zu einem eigenverantwortlichen Leben befähigen.
  • Unsere Arbeit: Entsprechend des Auftrags bzw. Hilfeplanung bieten wir eine engmaschige Begleitung an, bei Bedarf auch im Tandem.
  • Eine umfassende Fachaufsicht in ständiger Kooperation mit einer zertifizierten, „Insoweit erfahrenen Fachkraft Kinderschutz (IeF)“, ist stets sichergestellt.
  • Ausschließlich Sozialarbeiter mit systemischer Qualifikation.  
  • Methodenvielfalt: u.a. Genogrammarbeit, Familienbrett, Reframing, Metaphern und Geschichten, Externalisierung, Hypothesenbildung und zirkuläres Fragen.

Unsere Schwerpunkte

  • Sozialpädagogische Familienhilfe- Individuell und flexibel ausgerichtet auf die Bedarfslage der Familie (Alltagskompetenzen, Versorgung und Förderung der Kinder etc.).
  • Erziehungsbeistandschaft- Für Kinder und Jugendliche in ihren Familien, die aktivierende, ressourcenorientierte Unterstützung benötigen & individuelle Kompetenzen und Selbsthilfemöglichkeiten erweitern wollen.
  • Sozialpädagogische Einzelbetreuung - Für Jugendliche und junge Erwachsene, die bei der Verselbstständigung unterstützt werden wollen und ein eigenes tragfähiges Lebenskonzept entwickeln möchten.
  • Individuelle, maßgeschneiderte Hilfen - Bei besonderen Problemlagen bzw. besonderen Zielgruppen sind wir jederzeit bereit für den konkreten Fall ein Hilfsangebot zu „kreieren“ und dabei auch bei Bedarf andere fachkompetente Mitarbeiter von St. Nikolaus mit einzubinden.

MOB

  • Das Angebot der mobilen Betreuung (MOB) richtet sich an junge Menschen ab 18 Jahre, die im Rahmen der Verselbstständigung in Teilbereichen noch Unterstützungsbedarf aufzeigen. Ziel ist die Fortführung der Integration und das Leben in der eigenen Wohnung, daher ist die MOB primär als Anschlussmaßnahme für die Klienten der Wohngruppen St. Nikolaus konzipiert.
  • Die jungen Menschen trainieren nachhaltig die Eigenständigkeit im Alltag (z.B. Finanzen, Haushaltsführung, Behördenangelegenheiten) und erhalten Unterstützung bei der Verfestigung der beruflichen Perspektive und des sozialen Netzwerkes.
  • Ergänzend erhalten die geflüchteten jungen Menschen Begleitung und Unterstützung im Asylverfahren sowie eine Anbindung an spezifische Beratungsangebote. Die zuständigen Mitarbeiter verfügen - neben der systemischen Ausrichtung - auch über umfassende Kenntnisse in der Arbeit mit geflüchteten jungen Menschen aus anderen Kulturen.

 

Frühe Hilfen

Mit Familien frühzeitig und präventiv zu arbeiten, bevor „der Fall zum Fall wird“, ist für St. Nikolaus von großer Bedeutung. Mit Hilfe der präventiven, niedrigschwelligen Hilfe sollen Maßnahmen gem. § 27 ff. SGB VIII und einer möglichen Kindesvernachlässigung vorgebeugt werden. Die Umsetzung des Kinderschutzkonzeptes wird hier – wie generell in den ambulanten Hilfen - nach den fachlichen Standards von „Dr. Maria Lüttringhaus“ erbracht.

„Pro Kind – St. Nikolaus“

  • Beim Start des Bundesmodellprojekts „Pro-Kind“ als Präventionsprojekt im Rahmen der frühen Hilfen in 2007 war St. Nikolaus Kooperationspartner der Stiftung „Pro-Kind“ und des Jugendamtes der Stadt Braunschweig. St. Nikolaus startete 2013 das „Pro Kind“ Hausbesuchsprogramm in Braunschweig.
  • Die Begleitung erfolgt hier durch eine Hebamme ab der 12. SSW bis 12 Wochen nach der Geburt. Danach steigt die Sozialpädagogin ein und kann bei Bedarf bis zum 2. Lebensjahr im Tandem mit der Hebamme die Familie unterstützen.
  • Fachkräfte arbeiten mit den von der „Stiftung Pro-Kind“ gestellten, modular aufgebauten Materialien NEST und FELIKS. Mehr Infos unter www.stiftung-pro-kind.de

 „FamKi-Plus“

  • Aufgenommen werden Mütter ab der Geburt. Die ganzheitliche Förderung von Mutter und Kind bzw. der Familie in den Bereichen der Gesundheit, der funktionalen Alltagsgestaltung, einer gelingenden Entwicklung des Kindes und einer tragfähigen Mutter-Kind-Bindung stehen im Vordergrund der Arbeit.
  • Betreuung durch interne Fachkraft (Familienkinderkrankenschwester) ab der Geburt bis zum 1. Lebensjahr. Bei Bedarf (z.B. zur Unterstützung bei Wohnungssuche, Behördenangelegenheiten, Partnerschaftskonflikten, Kriseninterventionen etc.), kann eine Sozialpädagogin als Tandempartner dazu gebucht werden.
  • Konzept nach A. Windorfer | Prävention von Kindesvernachlässigung durch aufsuchende Arbeit von Familienhebammen | Mehr Infos unter http://www.eine-chance-fuer-kinder.de/