Kinderwohngruppen Grün und Blau

Die beiden Kinderwohngruppen befinden sich mit zwei weiteren Kinderwohngruppen im Haupthaus der Einrichtung St. Nikolaus. Es stehen jeweils 10 Plätze für Kinder im Alter von 3-13 Jahren zur Verfügung. Das Aufnahmealter kann abhängig vom Entwicklungsstand variieren, ebenso wird bei der Aufnahme von Geschwistern flexibel reagiert.

Das Zusammenleben der Kinder orientiert sich an familienanalogen Bezügen. Feste Rituale und klar strukturierte Abläufe geben den Kindern die nötige Sicherheit.

Die Kinder besuchen den Kindergarten und die Schule im Stadtteil, wobei wir darauf bedacht sind, bestehende soziale Netzwerke beizubehalten. Wichtig ist uns die Integration der Kinder in Freizeitangebote, um ihnen neue Lernfelder zu erschließen.

Für eine gute schulische Entwicklung bieten wir unterstützend schulische Einzel- wie Gruppenförderung an. Auch schulverweigernde Kinder werden hier schrittweise wieder an den Unterricht heran geführt.

In der psychologischen Beratung können Kinder bei Bedarf im Einzelsetting zusätzlich Unterstützung erfahren. Wir arbeiten hier mit einer Methodenvielfalt und orientieren uns stark an den individuellen Bedarfen, die Hilfe ist stets „maßgeschneidert“ und zielorientiert. Insbesondere wird hierbei der Überleitungsprozess an externe Helfersysteme in den Fokus genommen, damit die anvisierte Rückführung in den familiären Haushalt auch auf der therapeutischen Ebene Stabilisierung erfährt.

Gruppenübergreifend nehmen die Kinder in den Kinderwohngruppen entsprechend ihres Alters und Entwicklungsstandes an gruppenübergreifenden Aktivitäten des erlebnispädagogischen Fachdienstes der Einrichtung teil.

Wir leben Partizipation in den Kindergruppen durch unterschiedliche methodische Ansätze und eine hohe Transparenz in unsere Arbeit mit den jungen Menschen. Die standardisierten Verfahren, auch beim Beschwerdemanagement, werden mit den Kindern und deren Eltern bereits im Aufnahmeverfahren besprochen.

Die Rückführung der Kinder in den elterlichen Haushalt steht im Mittelpunkt unserer Arbeit, wir sehen die Eltern als „Experten“ ihrer Kinder und binden sie eng in die täglichen Arbeitsabläufe mit ein. So übernehmen sie z.B. die Elternabende im Kindergarten oder in der Schule, gehen mit ihren Kindern zum Frisör und kleiden sie ein. Bei besonders wichtigen fachärztlichen Untersuchungen und Diagnostiken, Schulgesprächen etc. kooperieren wir ebenfalls mit den Eltern.

Ob in der Wohngruppe oder im sozialen Umfeld: Eltern bleiben Eltern und werden bestmöglich an der Entwicklung ihrer Kinder beteiligt. Dieses praxisnahe Lernfeld ist ein wichtiger Baustein für die Rückführung.

 

 

Freiwilliges Soziales Jahr

Wir bieten die Gelegenheiten, sich im FSJ oder BFD zu engagieren. Ab dem 01.08. oder 01.09. sind neue Stellen zu besetzen!

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